Du hast ne Menge gute Gründe aufgeführt, warum sich gerade in den Gastgeberländern nicht das gleiche abspielt wie 2006 bei uns. Ja, es fehlen halt die Underdogs aus Übersee, die für Überaschungen sorgen. Und ja, die Fans bringen - bis auf wenige Ausnahmen - nicht die Stimmung wie vor zwei Jahren. Aber das ist auch nur zu gut verständlich, wenn man bedenkt, dass die Gastgeber schon so gut wie raus sind. Was wäre bei uns passiert, wenn Deutschland gegen Polen verloren hätte 2006?
An den mittelmäßigen Spielen kann es allerdings nicht liegen. Die von der WM waren auch nicht viel besser, bzw. ab der KO-Runde eher noch schlechter, was man gern vergisst bei der allgemeinen Euphorie.
Was meiner Ansicht nach besonders schwerwiegt, ist ganz simpel, dass die Sonne nicht scheint. Beim Spiel gegen Polen nämlich , wo du leider nicht dabei warst, hatte ich tatsächlich wieder dieses WM-Feeling wie vor zwei Jahren. Die Aufregung und Ungewissheit vor dem Anstoß, die in der Menge überall spürbar war. Die Freude, unter freiem Himmel bei angenehmen Temperaturen und einem Bierchen ein Spiel zu sehen. Und schließlich die Euphorie nach dem Sieg, wo aus gefühlt jedem dritten Auto "54,74,90,2010" schallte und sich Autokorsos in der ganzen Innenstadt bildeten. Da war ich wieder in 2006...
Danach kamen die Wolken und der Regen, die Fußballlust wich mittelmäßigen Spielen bei mieser Stimmung im Gastgeberland und die Anspannung bei mir war fast bei Null, als Deutschland gegen Kroatien einen Grottenkick zeigte. Danach kam die Wut, dann die Enttäuschung und im Augenblick - wenn ich in den trüben Sonntagmorgenhimmel schaue - ein merkwürdiges Gefühl der Leere. Wenn es den Jogilöwen morgen genauso geht wie mir heute, könnte das schon das letzte Spiel der Nationalelf gewesen sein bei diesem Turnier. Und das wäre dann wirklich schade.
Wirklich schade
An den mittelmäßigen Spielen kann es allerdings nicht liegen. Die von der WM waren auch nicht viel besser, bzw. ab der KO-Runde eher noch schlechter, was man gern vergisst bei der allgemeinen Euphorie.
Was meiner Ansicht nach besonders schwerwiegt, ist ganz simpel, dass die Sonne nicht scheint. Beim Spiel gegen Polen nämlich , wo du leider nicht dabei warst, hatte ich tatsächlich wieder dieses WM-Feeling wie vor zwei Jahren. Die Aufregung und Ungewissheit vor dem Anstoß, die in der Menge überall spürbar war. Die Freude, unter freiem Himmel bei angenehmen Temperaturen und einem Bierchen ein Spiel zu sehen. Und schließlich die Euphorie nach dem Sieg, wo aus gefühlt jedem dritten Auto "54,74,90,2010" schallte und sich Autokorsos in der ganzen Innenstadt bildeten. Da war ich wieder in 2006...
Danach kamen die Wolken und der Regen, die Fußballlust wich mittelmäßigen Spielen bei mieser Stimmung im Gastgeberland und die Anspannung bei mir war fast bei Null, als Deutschland gegen Kroatien einen Grottenkick zeigte. Danach kam die Wut, dann die Enttäuschung und im Augenblick - wenn ich in den trüben Sonntagmorgenhimmel schaue - ein merkwürdiges Gefühl der Leere. Wenn es den Jogilöwen morgen genauso geht wie mir heute, könnte das schon das letzte Spiel der Nationalelf gewesen sein bei diesem Turnier. Und das wäre dann wirklich schade.