Traurige Vergangenheit
Es ist nicht das erste Mal, dass ich diese Geschichte erzähle: Nachdem ich den Fahrer im deutschen Meistertrikot bereits bei der Tour de France 1996 "entdeckt" habe, war ich 1997 Feuer und Flamme, als Jan Ullrich die Tour de France gewann. Ja, man kann durchaus sagen, dass dieser Mann eine Zeit lang mein Idol war - ich hielt ihn für den besten deutschen Sportler seiner Zeit.
Was danach kam, ist schlichtweg traurig. Doping-Vorwürfe, Ullrichs peinliche und unglaubwürdige Versuche, sich herauszureden - und nie eine Klarstellung. Bis heute hat "Ulle" selbst sich nie erklärt. Trauriger Tiefpunkt war Ullrichs Abgang in einer inszenierten Pressekonferenz sondergleichen - wer mag, kann sich den Zapp-Beitrag zu dem Ereignis, bei dem Fragen seitens der Journalisten nicht im Ablaufprotokoll vorgesehen waren, noch einmal anschauen:
In eben dieser Pressekonferenz sagte Jan Ullrich auch den einen Satz, über den ich mich zunächst riesig geärgert habe, inzwischen jedoch jedes Mal auf's Neue amüsiere. Mein - mit Abstand - liebstes Statement von Jan Ullrich:
"Was ich sagen kann, ist: Ich hab' mir nichts vorzuwerfen. Ich hab' in meiner ganzen Karriere keinen betrogen und auch keinen geschädigt - und das ist ganz groß!"
Nachdem ich den Satz im O-Ton bisher vergeblich bei Youtube o.ä. gesucht habe, hat die ARD mir nun ein Geschenk gemacht: Aus aktuellem Anlass - die Tour de Farce als Wettbewerb der internationalen Medizin wird ja aktuell wieder ausgefochten - findet sich bei ARD.de ein Beitrag zu Ullrichs legendärem "Höllenritt" hinauf nach Andorra, wo er sich das Gelbe Trikot holte und bis Paris behielt. Der Beitrag mit dem Titel "Lebendige Vergangenheit" findet sich hier - einfach bis 1:42 Minuten vorspulen und den Dummschwätzer Ullrich genießen...
Was danach kam, ist schlichtweg traurig. Doping-Vorwürfe, Ullrichs peinliche und unglaubwürdige Versuche, sich herauszureden - und nie eine Klarstellung. Bis heute hat "Ulle" selbst sich nie erklärt. Trauriger Tiefpunkt war Ullrichs Abgang in einer inszenierten Pressekonferenz sondergleichen - wer mag, kann sich den Zapp-Beitrag zu dem Ereignis, bei dem Fragen seitens der Journalisten nicht im Ablaufprotokoll vorgesehen waren, noch einmal anschauen:
In eben dieser Pressekonferenz sagte Jan Ullrich auch den einen Satz, über den ich mich zunächst riesig geärgert habe, inzwischen jedoch jedes Mal auf's Neue amüsiere. Mein - mit Abstand - liebstes Statement von Jan Ullrich:
"Was ich sagen kann, ist: Ich hab' mir nichts vorzuwerfen. Ich hab' in meiner ganzen Karriere keinen betrogen und auch keinen geschädigt - und das ist ganz groß!"
Nachdem ich den Satz im O-Ton bisher vergeblich bei Youtube o.ä. gesucht habe, hat die ARD mir nun ein Geschenk gemacht: Aus aktuellem Anlass - die Tour de Farce als Wettbewerb der internationalen Medizin wird ja aktuell wieder ausgefochten - findet sich bei ARD.de ein Beitrag zu Ullrichs legendärem "Höllenritt" hinauf nach Andorra, wo er sich das Gelbe Trikot holte und bis Paris behielt. Der Beitrag mit dem Titel "Lebendige Vergangenheit" findet sich hier - einfach bis 1:42 Minuten vorspulen und den Dummschwätzer Ullrich genießen...
SanMiguel - 10. Jul, 10:48
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Löwenherz - 20. Jul, 09:34
Ich find es allerdings bis heute krass, dass eigentlich nur die Deutschen echte Konsequenzen aus den zahlreichen Dopingfällen gezogen haben. Nur hier hat das Interesse merklich nachgelassen. Nur in Deutschland zweifelt man ernsthaft daran, dass Armstrong und Contador sauber sind. Tja, und das ist schon... ganz groß! (gemessen an den unzähligen Dopingfällen aus den anderen Nationen)
Wenn es nach Spaniern, Dänen, Niederländern und jetzt wohl auch nach den Franzosen geht, könnte man die allgemeinen Dopingproben abschaffen -> wo man doch so tolle Quoten wieder bekommt und Armstrong immer für eine schicke Story sorgt:
http://sport.ard.de/sp/layout/jsp/komponente/mediaseite/index.jsp?id=79219#mbContent
Wenn es nach Spaniern, Dänen, Niederländern und jetzt wohl auch nach den Franzosen geht, könnte man die allgemeinen Dopingproben abschaffen -> wo man doch so tolle Quoten wieder bekommt und Armstrong immer für eine schicke Story sorgt:
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